Psychotherapie

 

Psychotherapie ist ein Heilverfahren zur Behandlung psychisch, psychosozial, psychosomatisch bedingter Leidenszustände mit dem Ziel seelisches Leid zu heilen bzw. zu lindern, in Lebenskrisen zu helfen, Verhaltensweisen zu ändern und die persönliche Entwicklung und Gesundheit zu fördern.

Wichtige Voraussetzung für das Gelingen einer Psychotherapie ist Ihr Wunsch, etwas zu verändern, und Ihre grundsätzliche Bereitschaft, sich mit sich selbst und Ihrem Erleben zu beschäftigen und sich darin unterstützen zu lassen.

Die Ausübung von Psychotherapie ist seit dem Jahr 1990 im Psychotherapiegesetz gesetzlich geregelt.

 

Wann ist Psychotherapie zu empfehlen?

  • Sie haben Schmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen oder andere körperlichen Beschwerden, und der Arzt kann keine körperliche Ursache feststellen.
  • Seit längerer Zeit halten Sie sich nur noch mit Aufputsch-, Beruhigungs- oder Schlafmitteln (Psychopharmaka) aufrecht.
  • Ohne ersichtlichen Grund bekommen Sie rasend Herzklopfen und Angst, dass Sie sterben müssen.
  • Sie haben Ängste, die Sie belasten oder einschränken: z. B. vor dem Kontakt mit Ihren Mitmenschen, vor Autoritäten, vor großen Plätzen, vor engen Räumen, vor Prüfungen.
  • Es plagen Sie oft Gedanken, über die Sie mit niemandem zu sprechen wagen (Scham- und Schuldgefühle, Hassgefühle, Unzulänglichkeitsgefühle, das Gefühl, verfolgt oder fremdbestimmt zu werden etc).
  • Sie fühlen sich antriebs- und lustlos, erschöpft oder ständig überfordert.
  • Sie sind oft niedergeschlagen und haben keine Freude am Leben.
  • Sie sind traurig und vereinsamt.
  • Sie befinden sich in einer belastenden Umbruchsituation (z. B. schwere Krankheit, Tod, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Unfall etc), die schwer zu bewältigen ist.
  • Sie denken manchmal an Selbstmord, und/oder Ihr Leidensdruck ist so groß.
  • Sie leben in einer Beziehung, die Sie sehr belastet.
  • Sie fühlen sich durch Ihre Kinder dauerhaft überfordert.
  • Sie haben wiederkehrend große Probleme im Kontakt mit anderen Menschen (z. B. am Arbeitsplatz).
  • Sie sind süchtig – nach Alkohol, Drogen, Essen, Hunger, Liebe, Spielen.
  • Sie fühlen sich innerlich gezwungen, ständig dasselbe zu denken oder zu tun (z. B. zwanghaftes Waschen, Zusperren, Grübeln u.ä.), obwohl dies ein Leben sehr einengt.
  • Sie kommen mit Ihrer Sexualität nicht zurecht.
  • Sie haben Angst vor Entscheidungen.

(zitiert nach Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie)

Wie läuft eine Psychotherapie ab?

Nach der Kontaktaufnahme vereinbaren wir einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch. Bitte nehmen Sie sich für das Erstgespräch mehr Zeit (bis zu 80 Min.) damit wir einander kennenlernen und Sie entscheiden können, ob eine weitere Zusammenarbeit für Sie vorstellbar ist. Im Rahmen des Erstgesprächs besprechen wir, welchem Grund Sie eine psychotherapeutische Behandlung in Erwägung ziehen und welche Erwartungen Sie an die Psychotherapie haben.

Für das Erstgespräch werden Ihnen keine Kosten verrechnet.

Ziel der therapeutischen Behandlung ist es, Ihre Schwierigkeiten zu verstehen, die Zusammenhänge zu klären und Ihr Leid zu lindern.

Setting

Einzeltherapie. Die Dauer einer Einheit beträgt 50 Minuten, Doppelsitzungen dauern 90 Minuten.

Frequenz

Die Psychotherapiesitzungen finden in der Regel einmal wöchentlich als Einzeltherapie statt. Für den therapeutischen Prozess ist eine gewisse Regelmäßigkeit notwendig.

Honorar

Als Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision befinde ich mich im letzten Abschnitt der Psychotherapie-Ausbildung und arbeite unter Supervision. Die bedeutet, dass ich von erfahrenen PsychotherapeutInnen im Rahmen meiner Tätigkeit begleitet und beraten werde.

Als Psychotherapeut in diesem Stadium kann ich günstigere Konditionen anbieten. Ein finanzieller Zuschuss durch die Krankenkassen ist allerdings nicht möglich.

Einzeltherapie (50 Minutnen)           € 60,–  /  Doppelstunde (90 Minuten)              € 90,–

Absagevereinbarung

Falls der vereinbarte Termin abgesagt werden muss, ist das 24 Stunden vorher möglich, Absagen zu einem späteren Zeitpunkt können nicht mehr berücksichtigt werden. Das Honorar wird dann zur Gänze verrechnet.

Verschwiegenheit

PsychotherapeutInnen unterliegen einer gesetzlich verankerten absoluten Schweigepflicht. Diese Verschwiegenheitspflicht dient dem Schutz der für das Gelingen der Psychotherapie unabdingbaren Vertrauensbeziehung zwischen KlientIn und PsychotherapeutIn (§ 15 PthG).

 

In Österreich sind derzeit 23 psychotherapeutische Methoden anerkannt. Ich habe mich für den existenzanalytischen Zugang zur Psychotherapie entschieden.

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© Markus Stuppner 2019